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Bildungsprogramme

Liebe Studierende, liebe Erasmus+-Outgoings,

angesichts der anhaltenden Auswirkungen von Covid-19 in Ihren Zielländern und an den Erasmus-Partnerhochschulen sowie der damit verbundenen Unsicherheiten möchten wir Ihnen versichern, dass wir Sie weiterhin bestmöglich unterstützen werden.

Wussten Sie schon, dass im kommenden Wintersemester erstmals ERASMUS-Auslandsaufenthalte zunächst virtuell hier in Freiburg begonnen und zu einem späteren Zeitpunkt an der Gastuniversität fortgeführt werden können? Damit können Sie flexibel und individuell auf mögliche Änderungen der aktuellen Lage in Ihrem Gastland und an Ihrer Partnerhochschule reagieren.
Was bedeutet das konkret für Ihren Erasmus-Aufenthalt?

Neben dem „normalen“ Erasmus-Präsenzaufenthalt an einer Partneruniversität können Sie nun verschiedene Chancen nutzen, an virtuellen Veranstaltungen der Partneruniversität teilzunehmen. Falls Ihre Partnerhochschule Online-Kurse anbietet, die dazu beitragen, Ihre Lernziele zu erreichen, können Sie Ihr Auslandssemester zunächst hier in Freiburg virtuell beginnen und, sobald es möglich ist, in Ihr Gastland reisen und dort das Studium fortsetzen - egal ob in Präsenzform oder online. Sobald und so lange Sie sich im Gastland aufhalten und studieren, erhalten Sie auf jeden Fall die reguläre Erasmus-Förderung. Auch wenn Sie Ihren zunächst begonnenen Aufenthalt abbrechen müssen, verlieren Sie nicht unbedingt Ihre Förderung. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unseren FAQ.

Welche Vorteile bietet ein derartiger Erasmus-Austausch?

Unbestritten ist ein Austausch unter diesen Bedingungen nicht mit einem Austausch zu „normalen“ Zeiten vergleichbar. Und doch bietet auch die teilweise oder im ungünstigen Fall vollständig virtuell durchgeführte Mobilität einen Mehrwert gegenüber gar keiner Mobilität.

  • Bereits zu Beginn des virtuellen Zeitraums erhalten Sie einen Online-Zugang zu unseren Sprachtests mit abschließendem Sprachzertifikat und Sprachkursen.
  • Nach erfolgreichem Abschluss Ihres Aufenthaltes (virtuell oder in Präsenz) erhalten Sie ein Erasmus-Zertifikat.
  • Ein Auslandssemester oder -praktikum erhöht die späteren Berufschancen. Insbesondere in Corona-Zeiten stellen Sie Ihre Flexibilität und Ihre Fähigkeit, unter ungewohnten Umständen ihre Leistung virtuell erbracht zu haben, unter Beweis.
  • Sie erhöhen Ihre interkulturellen Erfahrungen (eventuell sogar von Freiburg aus).
  • Sie profitieren vom breiten Kursangebot unserer Partneruniversitäten und können dies möglicherweise sogar mit dem Lehrangebot der Universität Freiburg kombinieren.

Abschließend noch ein Hinweis: Wir bitten Sie dringend, sich bei der Planung bzw. vor dem Antritt eines Auslandsaufenthalts über die aktuelle Situation im Gastland zu informieren und auch den virtuellen Beginn einer Erasmus-Mobilität und die spätere Fortsetzung vor Ort in Erwägung zu ziehen. Ihre Gesundheit und Sicherheit haben oberste Priorität.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de
Uni Freiburg: https://www.studium.uni-freiburg.de/de/beratung/austausch/erasmus

Alles Gute und bleiben Sie gesund!

 

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Erasmus-Studium-Team

Aufgrund der aktuellen Situation erreichen Sie das Erasmus-Studium-Team nur noch per E-Mail oder telefonisch zu folgenden Sprechzeiten:

  • Mo, Di, Do von 9:00 - 12:00 Uhr
  • Di und Do von 14:00 - 16:00 Uhr
     

E-Mail: und
Tel.: 0761 203-4269

Ihre Ansprechpartner für die sonstigen Teile des Erasmus-Programms sowie für die weiteren EU-Bildungsprogramme und die Bereiche Forschungs- und Strukturförderung erreichen Sie in der Friedrichstraße 41-43.

Die Universitätscharta [PDF] mit ausführlichen Informationen gibt ebenso einen Überblick über die Möglichkeiten des Erasmus-Programms, wie die Erklärung zur Erasmus-Hochschulpolitik [PDF] (European Policy Statement - EPS). Haftungsklausel: Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

Erasmus+-Logo

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet und umfasst den Zeitraum 2014–2020. Das Dachprogramm enthält die Teilprogramme COMENIUS (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung),  LEONARDO (Berufsbildung), GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung), JUGEND IN AKTION (Jugend) und Sport (insbesondere Breitensport).


Die Schweiz

Schweizer Hochschulen sind nicht am Erasmus+ Programm (Bereich Mobilität, Key Action I) beteiligt. Die Schweizer Regierung hat allerdings im Rahmen des Swiss-European Mobility Programme entsprechende Mittel bereitgestellt, um einen Austausch für Studierende, Lehrende und Verwaltungspersonal durchzuführen. Diese Übergangsregelung gilt bis 2020, dem Ende von ERASMUS+.

Weiterführende Informationen des Schweizer Bundesrats


Großbritannien

Ende Januar 2020 verließ das Vereinigte Königreich die EU. Konkret bedeutet dies, dass noch bis Ende 2020 eine Übergangsfrist läuft, während der das Vereinigte Königreich unter anderem die Bedingungen der Beteiligung an EU-Förderprogrammen ab 2021 verhandeln wird. Über mögliche Szenarien der Teilnahme des vereinigten Königreichs an ERASMUS nach 2020 lässt sich derzeit nur spekulieren. Die EU-Kommission hat aber Maßnahmen verabschiedet, die sicherstellen, dass über das Jahr 2020 hinaus ERASMUS-Aufenthalte im Vereinigten Königreich über die volle geplante Laufzeit des Aufenthalts gefördert werden können. Eine Unsicherheit besteht aktuell in der noch ungeklärten Aufenthaltsregelung, die ab 01.01.2021 gelten soll.

Weiterführende Informationen der EU

Weiterführende Informationen des DAAD

 

Internationale Mobilität und Zusammenarbeit

Erasmus+ bietet mit den Strategischen Partnerschaften, den Internationalen Hochschulpartnerschaften zum Kapazitätsaufbau in Partnerländern, den Wissensallianzen zur Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und den Joint Master Degrees zum ersten Mal verschiedene Förderinstrumente unter einem Dach, um  Internationalisierungskonzepte von Hochschulen strukturell zu unterstützen. In den Strategischen Partnerschaften ist dabei auch eine europäische Zusammenarbeit mit Partnern aus unterschiedlichen Bildungsbereichen möglich, die gemeinsam übergreifende Themenstellungen innovativ bearbeiten können.

Antragstellung

  • Vorbereitungsreisen: Auch im Programm Erasmus+ kann der DAAD die Vorbereitung eines Antrags in den Bereichen Kapazitätsaufbauprojekte und Joint Master Degrees durch die finanzielle Unterstützung von Projekt-Vorbereitungsreisen unterstützen. Das Angebot richtet sich an Vertreter deutscher Hochschulen, die in den o.g. Bereichen einen Antrag planen und hierfür in ein Partnerland (außerhalb der EU) bzw. in ein Programmland innerhalb der EU (gilt nur für den Bereich Joint Master Degrees) reisen möchten. Anträge können fortlaufend beim DAAD eingereicht werden.

 

Erasmus+

Das Erasmus-Programm für Hochschulen gehört mit weiteren europäischen Bildungsprogrammen zum großen europäischen Bildungsprogramm Erasmus+. Es hat die Entwicklung eines Europäischen Hochschulraumes zum Ziel und soll zur Umsetzung des Bologna-Prozesses beitragen. Zu den dezentralen Aktionen im Programm Erasmus+, die in Deutschland vom DAAD verwaltet werden, gehören folgende Aktivitäten:

Austausch innerhalb von Partneruniversitäten im Bereich

Für Personen mit besonderen Bedürfnissen (Behinderung, Kinder etc.) stehen zusätzliche Mittel zur Verfügung. Nähere Auskünfte erteilt das EU-Büro.

Beschwerdeverfahren:
Bei Rückfragen zu zentralen Teilen des Programms, Problemen hinsichtlich des eigenen Aufenthalts an der Gasthochschule etc. wenden Sie sich bitte an Ulrich Eckelt. Hinsichtlich Fragen der Anerkennung können die Fachkoordinatorinnen und Fachkoordinatoren  in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Prüfungsämtern weiterhelfen.

 

 

Erasmus Praktika

Studierende der Universität Freiburg können sich für ein zwei - bis zwölfmonatiges ERASMUS-Praktikum (mind. 60 Tage bis max. 360 Tage) in den EU-Ländern, in Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen und der Türkei bewerben. Die Chancen, die Förderung von mehreren hundert Euro monatlich zu erhalten, stehen sehr gut. Angebote für Auslandspraktika gibt es auch in der Praktikumsbörse.

 


 

Erasmus für Doktoranden

Doktoranden der Universität Freiburg können das ERASMUS-Programm nutzen, um erste Lehrerfahrungen an ERASMUS-Partnerhochschulen zu sammeln. Voraussetzung für die Förderung der Lehraufenthalte dieses Personenkreises ist, dass die Doktoranden Angestellte der Universität Freiburg sind. Der Ablauf entspricht der ERASMUS-Dozierendenmobilität.

Doktoranden, die in keinem Angestelltenverhältnis zur Universität Freiburg stehen, können  ggf. ERASMUS-Förderungen in den Bereichen Studium und Praktikum erhalten.

 

Erasmus Staff Exchange

 

Leider sehen wir uns aufgrund der aktuellen Entwicklungen gezwungen, sämtliche Personalmobilitäten im Rahmen des ERASMUS+-Programms bis auf weiteres auszusetzen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Julius Wiedersich ().

 

1. Erasmus+ Dozierendenmobilität STA

Das Erasmus-Programm bietet auch für Lehrende die Möglichkeit zum Austausch mit Hochschulen im europäischen Ausland. Die Förderdauer umfasst zwischen zwei Tagen und höchstens sechs Wochen vor Ort, empfohlen wird eine Mindestdauer von fünf Tagen (vorausgesetzt werden 8 Unterrichtsstunden pro Woche). Die Förderung umfasst die Erstattung von Fahrtkosten, Aufenthaltskosten bis zu einem nach Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz, sowie Sonderzuschüsse für Dozenten mit besonderen Bedürfnissen. Die Bewerbung erfolgt in einem ersten Schritt über den Erasmus-Fachkoordinator/in mit einem normalen Dienstreiseantrag an das EU-Büro.


Die Uni Freiburg bietet folgende Austauschmöglichkeiten an: 


Dokumente:

 

2. Erasmus+ Personalmobilität STT

Die Personalmobilität ist Teil der Personalentwicklungsstrategie der Universität Freiburg. Sie ermöglicht Hochschulpersonal aus Verwaltung und Technik den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus ähnlichen Arbeitsbereichen an ausländischen Hochschulen. Die Dauer der Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sollte zwischen zwei Tagen und höchstens sechs Wochen betragen. Dabei sollten die TeilnehmerInnen Wochenenden für die An- und Abreise nutzen. Die Förderung umfasst die Erstattung von Fahrt- und Aufenthaltskosten aufgrund von Pauschalen bzw.  nach dem Landesreisekostengesetz. Sonderzuschüsse für Hochschulpersonal mit besonderen Bedürfnissen sind möglich.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Seite Internationaler Personalaustausch für MitarbeiterInnen.

Dokumente: