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Neuigkeiten & Wissenswertes

Besuchen Sie auch unsere Seiten mit Informationen zu aktuellen Ausschreibungen in den Bereichen Forschung, Bildung und Strukturförderung, sowie mit Hinweisen zum Projektmanagement und weiterführenden Links.


 

Horizont 2020

Das Forschungsförderprogramm „Horizont 2020“ (Horizon 2020) läuft von 2014 bis 2020.
In Horizont 2020 werden Forschungsprojekte mit 100% und Innovationsvorhaben mit 70% der direkten Kosten gefördert, wobei Non-Profit-Einrichtungen auch für Innovationsprojekte 100% der direkten Kosten ersetzt bekommen. Indirekte Kosten (Overhead) werden mit einer einheitlichen Pauschale von 25% angesetzt. Weitere Neuerungen sind unter anderem:

  • grundsätzliche Verpflichtung zu Open Access bei Forschungspublikationen
  • Pilotmaßnahme "Fast Track to Innovation"
  • Keine Time-Sheets bei MitarbeiterInnen, die ausschließlich für ein einziges EU- Projekt arbeiten.
  • Ein Certificate on the Financial Statements (Prüfbescheinigung für den Finanzbericht) wird maximal einmal pro Projekt erforderlich - zu Projektende, wenn der jeweilige Partner mind. 325.000 Euro direkte Kosten geltend macht. Ein Audit durch die EU-Kommission kann in Horizont 2020 bis zwei Jahre nach der Schlusszahlung durchgeführt werden (bisher: 5 Jahre nach Projektende)
  • Auch die Mehrwertsteuer ist förderfähig, wenn sie nach nationalen Vorschriften nicht erstattet wird.
  • Die Webseiten des EU-Büros bieten einen Überblick über aktuelle Ausschreibungen.

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Veröffentlichung der Horizont 2020-Arbeitsprogramme (2018-2020)

Die Europäische Kommission hat am 27.10.2017 die neuen Horizont 2020-Arbeitsprogramme veröffentlicht. Die rechtsverbindlichen offiziellen Versionen der Arbeitsprogramme sowie einzelne Ausschreibungen finden Sie auf dem Participant Portal der EU-Kommission.

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ERC - Ausschreibungstermine

Der European Research Council (ERC) hat folgende Ausschreibungstermine bekanntgegeben:

  • Consolidator Grants: 24.10.2017 mit Frist 15.02.2018
  • Advanced Grants: 17.05.2018 mit Frist 30.08.2018

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Vorankündigung JPND Joint Call

Das EU Joint Programme „Neurodegenerative Disease Research” (JPND) wird voraussichtlich im Januar 2018 einen Aufruf für „Multinational research projects on Health and Social Care for Neurodegenerative Diseases” veröffentlichen. Das Antragsverfahren wird zweistufig sein. Die Einreichfrist der ersten Stufe endet voraussichtlich im März 2018. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Vorankündigung zum gemeinsamen Aufruf des ERA-Netzes E-Rare

Das ERA-Netz „E-Rare” für Forschungsprogramme zu seltenen Erkrankungen wird voraussichtlich am 07. Dezember 2017 einen Aufruf für „Transnational research projects on hypothesis-driven use of multi-omic integrated approaches for discovery of disease causes and/or functional validation in the context of rare diseases” veröffentlichen. Es sollen transnationale Verbundprojekte mit drei bis sechs Partnern aus den am Aufruf beteiligten Ländern gefördert werden. Weitere Informationen zum Aufruf finden Sie hier.

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Vorankündigung zum gemeinsamen Aufruf  der JPIAMR

Die Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance (JPIAMR) wird voraussichtlich im Januar 2018 einen Aufruf zum Thema „New Targets, Compounds and Tools” zur Innovation gegen antibiotikaresistente Bakterien veröffentlichen. Es werden transnationale Forschungsprojekte mit drei bis sechs (in Ausnahmefällen sieben) Partnern aus den am Aufruf beteiligten Ländern gefördert. Weitere Informationen zum Aufruf finden Sie hier.

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Leitfäden für den Umgang mit Open Access

Die EU-Kommission hat einen Leitfaden für den Umgang mit Open Access zu wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten in Horizont 2020 veröffentlicht. Für alle wissenschaftlichen Publikationen, die aus Projekten in Horizont 2020 entstehen, wird die Open Access-Veröffentlichung verpflichtend sein, entweder auf dem sogenannten „goldenen Weg“, der Veröffentlichung in einem Open Access-Journal, oder dem „grünen Weg“, der Bereitstellung der Publikation oder des akzeptierten Manuskriptes in einem frei zugänglichen Repositorium, parallel zu oder kurz nach der „klassischen“ Veröffentlichung des Artikels in einer Zeitschrift.
Die EU-Kommission fordert zudem dazu auf, die den Veröffentlichungen zu Grunde liegenden Daten, die eine Überprüfung und Reproduzierung der veröffentlichten Ergebnisse möglich machen, auch zugänglich zu machen.

Pilotaktion zur Finanzierung von Post-Grant FP7 Open Access Publikationen

Um Open Access Publikationen von bereits abgeschlossen FP7-Projekten zu finanzieren, hat das Projekt OpenAIRE2020 den „EC FP7 Post-Grant Gold Open Access“-Piloten entwickelt. Im Rahmen der zweiten Projektphase des Piloten, die bis zum 28.02.2018 läuft, können Bearbeitungsgebühren für Open Access-Artikel finanziert werden, die bis zu zwei Jahre nach Abschluss eines FP7-Projektes entstanden sind.

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Registrierung als unabhängiger Gutachter für Horizont 2020

Die EU Kommission sucht an einer Gutachtertätigkeit interessierte Experten/innen aus den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Innovation, Unternehmertum. Die Fachleute werden für die Begutachtung eingereichter Projektvorschläge, zur Programmevaluierung sowie zur Politikentwicklung eingesetzt .

 

Logos 7. EU-Forschungsrahmenprogramm und Horizont 2020

Das Logo des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FP7) wurde zum 01.01.2014 eingestellt. Nunmehr sollen durch FP7 geförderte Projekte, ausschließlich durch das EU-Emblem sowie den Zusatz "This project has received funding from the European Union’s Seventh Framework Programme for research, technological development and demonstration under grant agreement no [Number]" gekennzeichnet werden.
Für Horizont 2020 gibt es kein Logo. Daher soll hier das EU-Emblem mit dem Zusatz "Horizon 2020" verwendet werden.

 

Anschubfinanzierung des BMBF für Horizont 2020-Projekte mit Partnern aus Nord- und Südamerika

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt Finanzmittel für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen bereit, um Projekte die im Rahmen des Forschungsrahmenprogrammes Horizont 2020 gestellt werden vorzubereiten. Mindestens ein Partner sollte dabei aus den folgenden Ländern kommen: Argentinien, Brasilien, Chile, Kanada, Kolumbien, Kuba,  Mexiko und die USA.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Anschubfinanzierung für H2020-Projekte mit Partnern aus dem Asiatisch-Pazifischen Forschungsraum

Das BMBF stellt Finanzmittel für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen bereit, um Hochschulen bei der Vorbereitung und Antragstellung von Projekten im Rahmen von H2020 unter Einbeziehung von Partnern aus dem Asiatisch-Pazifischen Forschungsraum zu unterstützen. Dazu gehören insbesondere Australien, China, Indien, Japan, Neuseeland, Singapur, Südkorea und Taiwan.
Projektskizzen können bis zum 31.05.2017 bzw. spätestens bis zum 15.12.2017 eingereicht werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Anschubfinanzierung für H2020-Projekte mit Mittelost- und Südosteuropa

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kann zur Antragsvorbereitung für Projekte in Horizont 2020 mit Partnern aus folgenden Ländern/Regionen eine Anschubfinanzierung gewähren:

  • EU-Staaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn;
  • EU-Beitrittskandidaten Albanien, Mazedonien, Montenegro, Serbien;
  • potenzielle EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina, Kosovo.

Voraussetzung für die Förderung ist eine hohe Realisierungs- und Erfolgschance der Anträge. Anträge können bis 29.12.2017 eingereicht werden.

Finanzielle Unterstützung durch das EU-Büro der FRS

Das EU-Büro der FRS kann interessierten Wissenschaftlern der Universität Freiburg finanzielle Unterstützung für Aktivitäten mit Bezug zur Europäischen Union gewähren. Auch stehen ggf. Mittel für Reisen zur Anbahnung von Partnerschaften im Bildungsbereich oder zur Teilnahme an Informationsveranstaltungen zur Verfügung. Zur Vorbereitung empfiehlt sich dringend die frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem EU-Büro.

Dienstleistungsaufträge der EU-Institutionen

Neben Aufrufen zur Einreichung von Vorschlägen (calls) für Projekte, die aus Mitteln der EU gefördert werden können, veröffentlichen die EU-Institutionen regelmäßig Ausschreibungen für Dienstleitungsaufträge (tender), die auch für Wissenschaftler/innen der Universität Freiburg interessant sein könnten. Dabei handelt es sich um Studien und Analysen zu verschiedensten Themenstellungen quer durch alle wissenschaftlichen Disziplinen. Die Ausschreibungen werden im sechsmal die Woche erscheinenden Amtsblatt S der EU, das online über den Informationsdienst Tenders Electronic Daily (TED) der EU zugänglich ist, veröffentlicht. Die Recherche nach relevanten Aufträgen ist nach vorheriger kostenloser Anmeldung über eine Suchmaske möglich. Dabei sollten folgende Einstellungen verwendet werden: Suchbereich: "Alle aktuellen Bekanntmachungen"; Auftrag: "Dienstleistungsauftrag"; Verordnung: "Europäische Institution/Agentur oder internationale Organisation".
Zusätzlich gibt es auf einer weiteren Webseite der EU-Kommission die Möglichkeit, Aufträge nach einzelnen Sachgebieten zu recherchieren.